Strategische Planung im Betrieb

Der Waldbewirtschaftung (Betriebsplan); Erhaltung und Schaffung betrieblicher Erfolgspotenziale (Fokus Wald, Waldprodukte), forstliche strategische Betriebsanalyse; Umgang mit Risiken langer Produktionszeiträume (Risikomanagement); Wissenstransfer allgemeines Planungswissen aus BWL u.a. Fachgebieten.

Digitale Forstplaner, Heidelbauer, Martin , Forstzeitung, 05/2017, Volume 5, p.16-17, (2017)

Im Artikel werden vier kostenfreie forstliche Planungsinstrumente aus Österreich vorgestellt. Dabei empfiehlt sich „Praxisplan Waldwirtschaft“ für Kleinwaldbesitzer bis 30 ha, bestimmt das Nutzungspotenzial und liefert eine Liste mit nach ihrer Dringlichkeit eingeordneten waldbaulichen Massnahmen für die nächsten 10 Jahren. Dagegen eignet sich „Managementplan Forst“ für Waldbesitzer ab 31 bis 1000 ha und liefert einen Hiebsatzbericht für das Revier oder für einzelne  Nutzungsklassen ab. Eine Reihe von Voreinstellungen wie Ertragstafeln, Baumartengruppen, das Waldbaukonzept, einige Lageparameter, sowie Biodiversitätsparameter und Naturschutzaspekte können übernommen werden. Das Programm „QGIS-Forst“ ermöglicht mit wenig Aufwand, Forstkarten zu erstellen. Orthofotos, freie Karten aus dem Netz sowie Karten der Österreicher Verwaltung können als Hintergründe verwendet werden und mit weiteren Layern geschichtet werden. Mit dem „Digitalen Waldbauberater“ können österreichweit ortsbezogene Waldbauinformationen abgerufen werden.

La politique de la ressource bois veut promouvoir un façonnage, une transformation et une valorisation du bois issu des forêts suisses qui soient durables et efficaces en matière d’utilisation des ressources. Elle apporte une contribution substantielle à la politique forestière et aux politiques climatique et énergétique. Placée sous l’égide de l’Office fédéral de l’environnement (OFEV), elle est élaborée en concertation avec les partenaires concernés. Elle est mise en oeuvre dans le cadre du plan d’action bois, qui est centré sur trois priorités : « utilisation en cascade optimisée », « construction et assainissement respectueux du climat » et « communication, transfert de connais-sances et collaboration ».

Die Ressourcenpolitik Holz hat zum Ziel, dass Holz aus Schweizer Wäldern nachhaltig und ressourceneffizient bereitgestellt, verarbeitet und verwertet wird. Sie leistet damit einen grossen Beitrag an die Wald-, Klima- und Energiepolitik. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat die Federführung für diese Politik inne. Sie ist mit den Partnern abgestimmt. Zur Umsetzung dient der Aktionsplan Holz mit den drei Schwerpunkten «Optimierte Kaskadennutzung», «Klimagerechtes Bauen und Sanieren» sowie «Kommunikation, Wissenstransfer und Zusammenarbeit».

Le projet Ecorisques a cherché des pistes pour optimiser la sylviculture dans un contexte marqué par d’importantes incertitudes économiques (prix du bois, de l’énergie, …), climatiques (tempêtes, …), biophysiques (incendies) et biotiques (ravageurs). Les effets individuels et simultanés des variations des prix du bois et des tempêtes ont été étudiés. Le logiciel de simulation Evasylv a été utilisé pour générer environ 400 itinéraires sylvicoles différents. L’article présente l’application de cette optimisation dans une hêtraie française. Les conclusions tirées de la simulation indiquent que le risque de tempête raccourcit la durée de révolution optimale de 7 à 8 ans et que le contexte économique engendre une perte de valeur allant de 20 % à 90 %. Les variations des prix du bois ont donc un impact économique plus important que les tempêtes, mais n’influent pas sur la révolution optimale. À l’inverse, la prise en compte du risque de tempêtes réduit la révolution optimale pour le Hêtre.

Ignorieren oder modellieren?, Sekot, Walter, and Mutenthaler Daniel , Forstzeitung , 11/2016, Volume 11, p.8-9, (2016)

Aus der Doktoratsinitiative ,,Holz - Mehrwertstoff mit Zukunft" wurde das Dokln'Holz-Projekt initiiert, im dem Forschung mit der und für die Praxis erfolgt. Ziel des Projektes ist eine innovative ,,Sicherung der Rohstoffversorgung: Produktionsplanung und Ertragsregelung unter Berücksichtigung von Risiko und Ungewissheit“. Dazu wurde ein Rahmenkonzept für das forstbetriebliche Risikomanagement entwickelt, das verschiedene Ebenen vom Eigentümer bis hin zum Bestand einbezieht und berücksichtigt. Ansätze aus der Forschung werden systematisch charakterisiert, sodass sie den individuellen Bedingungen gegenübergestellt werden können. Diese Bedingungen werden anhand eines Prüffragenkatalogs ermittelt und beziehen sich zum Beispiel auf Liquiditätserfordernisse, Betriebszieltypen oder Ertragsregelungen.

Der Beitrag stellt die Ergebnisse von Vermessungsversuchen von Industrieholz vor. Es wurde untersucht, ob fotooptische Messmethoden bei Industrieholz ausreichend genau sind, dass sie für die Abrechnung des Holzes geeignet sind. Das fotooptische System FOVEA stand innerhalb der tolerierten Fehlergrenze von plus-minus 7%. Dabei scheinen Aufnahmebedingungen wie Abstand und Winkel zum Polter sowie Beleuchtung keinen wichtigen Einfluss zu haben. Allerdings ist eine Aufnahme im Wald oft schwierig, da die Rückseite von Poltern meist nur schwer zugänglich ist.

Entscheidungshilfe – multifunktionale Waldbewirtschaftung , Blattert, Clemens, and Lemm Renato , Bündner Wald, 12/2016, Volume 6, p.36-42, (2016)

In diesem Artikel wird eine von der WSL konzipierte Entscheidungshilfe für die forstliche Planung vorgestellt, die im Rahmen der multifunktionalen Forstwirtschaft entwickelt wurde. Ziel ist dabei, Betrieben zu ermöglichen, die Auswirkungen ihrer waldbaulichen Strategien auf die ökonomische Situation und auf die verschiedenen Waldleistungen zu ermitteln. Die Methode der WSL basiert auf drei Schritten: Festlegung von Indikatoren, multikriterielle Entscheidungsanalyse und Bestimmung von Modellen und Bewirtschaftungsstrategien. Das daraus resultierende multikriterielle Entscheidungssystem stellt daher eine nützliche Praxishilfe für Forstbetriebe dar

Konzept Umgang mit „Nicht-Holz“ Leistungen, Flückiger, Stefan , Berner Wald, 12/2016, Volume 6, p.6-7, (2016)

Ein Vorschlag zum Umgang mit „Nicht-Holz Leistungen“ wird in diesem Beitrag vorgestellt. Manche Waldleistungen sind klar im Gesetz geregelt. Andere Nicht-Holz-Leistungen (Wohlfahrtsleistungen) sind nach Prüfung durch den BWB (Verband Berner Waldbsitzer) nicht per Gesetz geregelt. So differenziert der BWB hierbei verschiedene Aktivitäten. Ein drei-stufiges-Konzept dient dazu als Grundlage und berücksichtigt das gesetzliche Betretungsrecht, den gesteigerten Gemeingebrauch und kommerzielle Angebote. Eine konsequente Umsetzung des Konzepts schafft Klarheit für den Waldbesucher und hat zudem eine koordinierende Wirkung zwischen verschiedenen Nutzergruppen.

Le projet transfrontalier «Formicâble» entre la Savoie et la Suisse a testé, dans le Jura, une méthode débardage par câble mobile avec une pelle mécanique de chantier munie d’un mât. Le chantier de débardage a une superficie de 2,5 hectares et concerne 350 m3 de bois, dont l’exploitation a duré environ deux semaines. Formicâble est un partenariat de trois ans, financé par le programme européen Interreg, devant déboucher sur une formation certifiante avec délivrance d’une attestation professionnelle et qui met l’accent sur la sécurité des travailleurs.

Betriebliche Planung und Steuerung mit RePlan Forst, Hock, Christina, Dög Markus, and Rindeile Felix , AFZ-DerWald , 12/2016, Volume 23, p.24-25, (2016)

lm deutschen Projekt RePlan sollen ausgewählte forstbetriebliche Arbeitsverfahren beschrieben und die dazu gehörenden Planzeiten und Plankosten erfasst und standardisiert aufbereitet werden. lm Ergebnis soll eine Datenbank mit Kennzahlen entstehen, die von der forstlichen Praxis für die Planung und Steuerung betrieblicher Prozesse sowie das Controlling verwendet werden kann.

Nachhaltige und alternative Konzepte bei Steilböschungen, Gröner, Eberhard , Bündner Wald, 10/2016, Volume 5, p.52-54, (2016)

Der Artikel befasst sich damit, wie Waldwege im Bereich des Schutzwaldes nachhaltig gesichert werden können. Der klassische und naturnahe Verbau von Wegen in rutschungsgefährdeten Hängen oder an Steilbereichen und Felsklippen erfolgt dabei bisher häufig mit Holz und Steinkörben. Die erste Methode aber ist nicht dauerhaft und die zweite kann nicht überall eingesetzt werden. Als wirtschaftliche Variante stellt der Artikel die Methoden der Stabilisierung von Steilböschungen mit Vernagelungen und hochfesten Stahldrahtgeflechten vor. Diese weisen Vorteile auf wie Langlebigkeit, gute Stabilität, Integration in die Landschaft und schnelle Wiederbegrünung.

Risikoreduktion als Verbundaufgabe, Lange, Benjamin, and Sandri Arthur , Zürcher Wald, 12/2016, Volume 6, p.4-6, (2016)

Der Artikel handelt von gravitativen Naturgefahren wie Rutschungen, Steinschlag, Lawinen und Erosion. Das integrale Risikomanagement (IRM) betrifft viele Akteure, insbesondere Behörden (Bund, Kanton, Gemeinden) und Versicherungen. Der Artikel erläutert dabei die Aufgabe und Verantwortlichkeiten jedes Beteiligten und stellt in einem Überblick die Kosten für die Sicherheit den Kosten für den Schutz vor Naturgefahren gegenüber.

Betriebsanalyse und Strategieentwicklung, Bürgi, Patric, and Pauli Bernhard , Wald und Holz , 08/2016, Volume 8, p.18-21, (2016)

Der Artikel zeigt, wie Potenziale erkannt werden können und wie eine fundierte Betriebsstrategie entwickelt werden sollte. Neben der Vorstellung des Vorgehens zur Strategieentwicklung wird auch ein konkretes Fallbeispiel  erläutert.

Optimales Layout einer Walderschliessung , Bont, Leo , Schweizerische Zeitschrift für Forstwesen , 10/2016, Volume 167, Issue 5, p.294-301, (2016)

Der Autor stellt zwei Optimierungsmodelle für den Neu- und Ausbau einer Walderschliessung vor. Dabei wurden Einflussfaktoren wie Ziele und Rahmenbedingungen identifiziert, die berücksichtigt werden müssen: Zweck der Strasse (z.B. gewisse Dimensionierung zur Holzernte), sowie Kosten, die minimal zu halten sind (bei Holzernte und anderen Eingriffe, zum Unterhalt usw.) und natürliche Anforderungen des Geländes (Topografie, festgelegte Fixpunkte auf der Strecke, …). Eine wichtige Voraussetzung ist auch die Definition des zu erntenden Holzvolumens pro Parzelle. Jedes der beiden Modelle wird anhand eines konkreten Fallbeispiels erläutert.

Waldinventuren - Grundlage für die betriebliche Planung, Härtl, Fabian H. , AFZ-Der Wald , 07/2016, Volume 13, p.13-15, (2016)

Das betriebliche Optimierungsmodell YAFO wurde als Beispiel einer sich lohnenden Investition  vorgestellt. Genaue Informationen, wie sie zum Beispiel durch eine ausführliche Inventur geliefert werden, führen zu einem gewinnbringenden Kosten-Nutzen-Vergleich und stellen so eine stabile Basis für bessere betriebliche Entscheidungen.

Der Artikel stellt verschiedene Wiegesysteme, ihre jeweiligen Vor- und Nachteile sowie ihre Anwendungseignung vor.

Um die vielfältigen gesellschaftlichen Ansprüche an den Wald in einem dynamischen wirtschaftlichen Umfeld nachhaltig zu erfüllen, ist eine durchdachte Betriebsstrategie eine wichtige Voraussetzung. Eine mit Unterstützung des Bundesamtes für Umwelt von der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften erarbeitete Studie liefert hierzu Grundlagen und Anwendungsbeispiele.

Download der Studie

Energieholz und Waldbiodiversität: Tagungsband Forum WSL Suisse romande, , Energieholz und Waldbiodiversität: Synergien suchen und Konflikte mindern, Lausanne, (2016)

Die Schweiz will vermehrt erneuerbare Energien nutzen, auch Energieholz. Zugleich soll die Biodiversität im Wald gefördert und besser geschützt werden. Wie können diese beiden Ziele sinnvoll vereinbart werden? Am «Forum WSL Suisse Romande 2016» der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft in Lausanne diskutierten Fachleute aus Forschung und Praxis.

Medienmitteilung und Tagungsband zum Forum

Concilier bois-énergie et biodiversité en forêt: résumés du Forum WSL Suisse romande, , Concilier bois-énergie et biodiversité en forêt: Chercher les synergies et atténuer les conflits, Lausanne, (2016)

Le 19 avril s'est déroulé le Forum WSL Suisse Romande 2016 avec pour titre : "Concilier bois-énergie et biodiversité en forêt ; Chercher les synergies et atténuer les conflits". Suite à cet événement, le WSL a publié un cahier avec les résumés issus de cette journée. Les présentations et plusieurs vidéos sont disponibles sur le site Internet du Forum.

Lien vers les résumés du forum

Der Datensatz «Walderschliessungsstrassen 2013» des Schweizerischen Landesforstinventars, Müller, Kalin, Fraefel Marielle, Cioldi Fabrizio, Camin Paolo, and Fischer Christoph , Schweizerische Zeitschrift fur Forstwesen, 05/2016, Volume 167, Issue 3, p.136-142, (2016)

Der WSL hat alle Waldstrassen gemäss Strassenbreite und Belagstyp erfasst. Die Waldstrassen sind demnach für 10 t und 26 t Fahrzeuge differenziert und deren Zustand ausgewiesen. Die Ergebnisse können zum Beispiel für die Erarbeitung eines Erschliessungskonzepts genutzt werden. Der Artikel stellt die Datensatzerhebung als auch die Verwendung der Daten vor.

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