Das Forstwerkhofkonzept 2017, Böhi, Daniel , Blätter aus dem Thurgauer Wald BTW, 02/2018, Volume 1, (2018)

Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der verschiedenen Interessengruppen des Thurgauer Waldes hat definiert, welchen Kernaufgaben sich die künftigen Forstbetriebe widmen sollten. Ebenso wurde die Anzahl der zukünftigen Forstbetriebe festgelegt. Der Bericht «Forstwerkhofkonzept 2017» wurde vom Departement für Bau und Umwelt (DBU) zur Kenntnis genommen.

La culture de sapins de Noël sous le couvert de feuillus précieux consiste à planter au même moment quelques rangées de sapins de Nordmann entre les lignes de feuillus. Ces derniers peuvent aussi venir spontanément si des semenciers se trouvent à proximité. Un dégagement régulier des sapins leur assure une branchaison optimale pour leur emploi et limite le développement souvent problématique de la ronce. Les sapins n’entrent jamais en concurrence avec les feuillus du fait des durées de production différentes.

SharpForst – eine Software für Forst- und Holzbetriebe, Oberer, F. , Wald und Holz , 10/2017, Volume 10, p.32-33, (2017)

SharpForst ist mehr als eine einfache Software für die Zeiterfassung für die Auftragsverwaltung und die Betriebsabrechnung (BAR). Im Artikel wird ihre Anwendung im Forstbetrieb am Beispiel des «Zweckverband Forstbetriebsgemeinschaft Unterer Hauenstein» vorgestellt. Die Daten bei Holzaufnahmen wie die Parameter Tarif, Qualität, Länge und Holzart des stehenden und liegenden Holzes, werden einfach mit der SharpForst App auf dem Smartphone direkt im Wald erfasst. Die Software kann anschliessend eine entsprechenden Holzliste aus den Daten generieren. Zudem bietet die Software auch Betriebsverwaltungsmodule zur Zeiterfassung, Auftragsverwaltung und Kostenrechnung an.

Die Schutzziele der EKAS-Richtlinie sind in der Verordnung über die Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten (VUV), in der Verordnung über die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei Bauarbeiten (BauAV), der Verordnung über die sichere Verwendung von Kranen (Kranverordnung) sowie der Verordnung 3 zum Arbeitsgesetz (Gesundheitsschutz, ArGV 3) enthalten. Die EKAS-Richtlinie «Forstarbeiten» zeigt, wie sich diese Schutzziele erreichen lassen.

Les objectifs de sécurité exposés dans la directive CFST proviennent des contenus de l'ordonnance sur la prévention des accidents et des maladies professionnelles (OPA), de l'ordonnance sur la sécurité et la protection de la santé des travailleurs dans les travaux de construction (OTConst), de l'ordonnance sur les conditions de sécurité régissant l'utilisation des grues (ordonnance sur les grues), ainsi que de l'ordonnance 3 relative à la loi sur le travail (Protection de la santé, OLT 3). La directive CFST « Travaux forestiers » indique comment atteindre ces objectifs de sécurité.

Simulationen mit dem BEKTIFUH-Softwaretool erstellen, Schnellbächer, Hans Jörg , AFZ-Der Wald, 07/2017, Volume 14, p.27-29, (2017)

Forstbetriebe können mithilfe des BEKLIFUH-Softwaretools ihre Klimaschutzleistung ermitteln. Es geht dabei darum, das eigene CO2-Minderungs- und Substitutionspotenzial zu simulieren. Dank der benutzerfreundlichen Gestaltung und der zusammen mit der Praxis entwickelten Instruments können Forstbetriebe diese Analyse selbst durchführen. Für die Auswertung stellt die Software standardisierte Ergebnisberichte zur Verfügung, die je nach Bedarf detaillierter aufgeschlüsselt werden können.

Structures pour la gestion forestière: expériences d'un service forestier cantonal, Eschmann, Patrice, and Kohler Pascal , Schweizerische Zeitschrift für Forstwesen, 07/2016, Volume 167, Issue 4, p.205-208, (2016)

Les auteurs de cet essai plaident pour le regroupement des propriétaires publics en unités de gestion plus étendues, plus flexibles et plus indépendantes quant à la planification et la gestion de leurs forêts. 

Um die vielfältigen gesellschaftlichen Ansprüche an den Wald in einem dynamischen wirtschaftlichen Umfeld nachhaltig zu erfüllen, ist eine durchdachte Betriebsstrategie eine wichtige Voraussetzung. Eine mit Unterstützung des Bundesamtes für Umwelt von der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften erarbeitete Studie liefert hierzu Grundlagen und Anwendungsbeispiele.

Download der Studie

Optimierte Fahrzeugtechnik, Freise, Lukas , Forst & Technik , 04/2016, Volume 4, p.32-35, (2016)

Das Verbundprojekt „Optimierung der Holzlogistik in Baden-Württemberg" untersuchte die Möglichkeiten, die Effizienz des Holztransports zu steigern. Der Artikel fokussiert sich dabei auf die Optimierung der Fahrzeuge, z.B. durch die Materialauswahl. Die richtige Dimensionierung von Motor- und Achsenkonfiguration ist eine weitere Möglichkeit zur Verbesserung. Der Autor erörtert darüber hinaus den möglichen Einsatz von Assistenzsystemen zur Vermeidung der Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichts.

Personalplanung im Forstrevier, Weilenmann, Ruedi , Zürcher Wald , 02/2016, Volume 1, p.21-22, (2016)

Es ist eine Herausforderung, den richtigen Angestellten auszuwählen für die langfristige Mitarbeit im Forstrevier. Die Vielzahl von Verantwortungen zwingt oftmals zu Doppelfunktion. Dies macht einerseits zwar ein vielfältiges Tätigkeitsfeld aus, führ aber andererseits auch oftmals zur Überlastung. Es wird zunehmend schwieriger, solche Personen zur Stellenbesetzung zu finden, die bereits alle für die Stellen notwendigen Kompetenzen mitbringt. Vielmehr wird der Weg zur Stellenbesetzung bzw. Aufgabenübernahme so sein, dass man die in den Betrieb passenden Menschen auswählt und sie dann anschliessend durch Weiterbildungen zu den nötigen Kompetenzen gelangen. 

Personalplanung im Forstbetrieb, , Zürcher Wald , 02/2016, Volume 1, p.18-20, (2016)

Aus dem Interview mit dem Forstvorsteher und mit dem Revierförster und Betriebsleiter des erfolgreichen Forstbetriebes Elgg zeigen sich zum Teil zwei verschiedene Perspektiven und Meinungen zu den Themen Forstbetrieb und Personalführung. Die Arbeiten für die Gemeinde und für Dritte bilden zusammen mehr als 35% der Leistungen dieses öffentlichen Forstbetriebes, der jedoch darauf achtet, für die anderen Dienstleister kein Konkurrent zu sein. Die Löhne der Mitarbeitenden des Forstbetriebs werden nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen berechnet. Der Personalbedarf wird grundsätzlich nach der Betriebsstrategie und den Finanzen bestimmt. Da es sich beim Betrieb Egg aber um einen Ausbildungsbetrieb handelt, sind Anpassungen leicht umzusetzen. Weiterbildungen werden als sinnvoll erachtet und gefördert, da sie meist sehr praxisbezogen sind und helfen, den Betriebsablauf laufend zu optimieren. Uneinig sind die Interviewten über die Quantität der besuchten Weiterbildungen durch die Forstangestellten. 

Das Programm und der zugehörigen Mobil-Applikation „Forstauftrag“ werden in dem vorliegenden Artikel vorgestellt. Zu den zahlreichen Vorteilen zählen zum Beispiel die Benutzerfreundlichkeit, die Zeitersparnis, die Zusammenstellung aller nötigen Daten und auch die effiziente Kommunikation der Informationen mit allen Beteiligten. 

Risikomanagement in FZ, Hartebrodt, Christoph, Chtioui Yvonne, and Schwichtenberg Guido , AFZ-DerWald, 01/2016, Volume 1/2016, p.16-18, (2016)

Die Methode zur Entwicklung eines Risikomanagementkonzepts wird am Beispiel eines forstwirtschaftlichen Zusammenschlusses (FZ) vorgestellt und erläutert. Ziele werden mit der Economic Value Added (EVA)-Methode hinsichtlich ihres Risikopotenzials untersucht. Der Einsatz einer Kreativitätstechnik erlaubt es, möglichst viele Einfluss-, Veränderungs- und Auswirkungsfaktoren zu identifizieren. Weitere zielbezogene Analyseschritte reduzieren die Anzahl dieser Faktoren auf die wichtigsten. Diese sind zum Beispiel solche Faktoren, die sich auf mehrere Ziele auswirken. Anschliessend erfolgt eine (Selbst)Risikobewertung.

Ein Holzstoss mehr, Rindler, Johann , Forstzeitung, 07/2015, Volume 7, p.4-5, (2015)

Das Schwedische Projekt „ETT = En Trave Till“ zur Evaluierung von erweiterten Lkw-Tonnagen zeigt, dass der Einsatz von 74t und 90t die Kosten senkt. Die Ersparnis resultiert vor allem durch eine Senkung des Treibstoffverbrauchs pro Festmeter.

Die Emissionsnorm EURO 6 und die Tageskontingente, die mit der Einführung des E-Lieferscheins kommen, verursachen zusätzliche Kosten beim Holztransport. Da der E-Lieferschein noch nicht von allen eingesetzt wird, stellt er momentan eine unwirtschaftliche Lösung dar.

Bilanz zum Projekt Optimale Betriebsstrukturen, Schilling, Dominic , Bündner Wald , 08/2015, Volume 4, p.5-9, (2015)

In dem Artikel steht das NFA-Programm im Fokus, das die Zusammenarbeit zwischen Forstbetrieben sowie eine bessere Effizienz fördert. Die erste Periode war weniger erfolgreich als erwartet. Der Kanton Graubünden initiierte einen eigenen Projektwettbewerb. Das NFA-Programm wurde für die letzte Periode angepasst und integrierte unter anderem eine aus dem Wettbewerb stammende fachliche Begleitung. Die Teilnehmenden konnten eine Gewinnsteigerung von bis zu 345% registrieren, und auch die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden verbesserten sich.

Der Geschäftsplan ist der Businessplan des Försters, Kappeller, Urs , Bündner Wald, 08/2015, Volume 4, p.40-42, (2015)

Im Forstbetrieb dient der Geschäftsplan als übersichtliche Zusammenfassung der Planung, die für die Betriebsstrategie eingesetzt wird. Er betrifft alle wichtigen Bereiche wie Finanzen, Produkte und Personal und kann für den Betriebsleiter sowohl als Entscheidungshilfe als auch Kontrollsystem fungieren. Der Geschäftsplan wirkt aber ebenfalls nach aussen und kann dazu dienen, die Bonität des Betriebs aufzuzeigen.

Dauerwald: Lernen durch messen und beobachten, Manale, Peter , Zürcher Wald, 12/2015, Volume 6, p.17-19, (2015)

In diesem Plädoyer für die ständige Weiterbildung in Bezug auf die Waldpflege wird das Auszeichnen mit anschliessender Selbstkontrolle beschrieben. Beispielsweise finden sich in der Anzeichnungsanalyse auf einem Marteloskop auch Hinweise über den Dauerwald, wie Zielgrundflächen verschiedener Baumarten. Diskutiert werden können dann die verschiedenen Eingriffstärken und ihre Wirkungen auf dem Bestand. So lernt man seine eigene waldbaubezogene Arbeitsweise besser kennen und kann auf einer guten Grundlage mit seinen KollegInnen die Resultate erörtern.

Notfallplanung für forstliche Arbeiten , Weilenmann, Ruedi , Zürcher Wald , 10/2015, Volume 5, p.4-6, (2015)

Im Artikel werden die wichtigsten Punkte dargestellt, die zu einem Auftrag gehören sollten. Dies sind Schlagskizze, Sortimentsliste, Arbeitsauftrag und auch das Notfalldispositiv. Ziel ist es, mit Excel eine einzelne Vorlage zu bearbeiten, die für jede Arbeit ausgefüllt wird und die alle Mitarbeitende jederzeit mit sich führen. Gerade im Notfall kann dies lebenswichtig sein. 

Betriebsabrechnung unentbehrliches Führungsinstrument?, Costa, Romano , Bündner Wald , 08/2015, Volume 4, p.37-39, (2015)

Der Artikel beginnt damit, die verschiedenen Bedürfnisse von Stakeholdern eines Forstbetriebes nach ganz unterschiedlich gearteten Informationen zu analysieren. Ausserdem legt er dar, welche Information für welchen Zweck geeignet ist. Der Artikel setzt dann den Fokus auf die Betriebsabrechnung, die auch als Planungsinstrument dienen kann bzw. sollte und mehr ist als nur ein rückblickendes Werkzeug.

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