Inventaires forestiers

Méthode pour l'acquisition d'informations en forêt, planification et exécution de relevés en forêt; évaluation de la dynamique en forêt; processus d'échantillonnage; manipulation de données statistiques; analyse de l'espace naturel.

Potenzial von Sentinel-2-Satellitendaten für Anwendungen im Waldbereich, Weber, Dominique, Ginzler Christian, Flückiger Stefan, and Rosset Christian , Schweizerische Zeitschrift für Forstwesen, 03/2018, Volume 169, Issue 1, p.26-34, (2018)

Im Artikel wird dargestellt, wie die Sentinel-2-Daten dazu dienen können, den Laub- bzw. Nadelholzanteil zu ermitteln oder die Veränderungen des Kronendachs durch menschliche Eingriffe oder natürliche Störungen zu identifizieren. Die Ergebnisse wurden mit vorhanden Daten des untersuchten Forstbetriebs verglichen. Die Resultate zeigen ein hohes Potenzial für die Verwendung von Sentinel-2-Daten in der Praxis.

Standardisierung der Baumkontrolle, Stoinski, Bernhard , AFZ DerWald , 02/2018, Volume 4, p.46-49, (2018)

Im Rahmen der Baumkontrolle wurde eine Softwarelösung entwickelt, die dabei helfen soll, die Unterschiede zwischen der Beurteilung durch verschiedene Kontrolleure auszuschliessen. Diese Differenzen können beispielsweise bei der Eingruppierung nach beschreibenden Kriterien, wie zum Beispiel die Vitalitätsstufen nach Roloff, auftreten. Die Software «DyLogos» basiert auf der «Fuzzi-Set-Theorie», um die Auswertungen zu standardisieren.

Gefährdungssituationen durch Bäume, Weilenmann, Ruedi , Zürcher Wald , 12/2017, Volume 6, p.42-43, (2017)

Auf dem Hintergrund der Haftpflicht durch die Waldeigentümerschaft und der vermehrten Förderung von Alt- und Totholz im Wald werden Stabilitätskontrollen von Bäume am Rand der Waldwege immer häufiger empfohlen.  Als Vorgehen schlägt der Autor ein Ablaufdiagramm mit den wichtigsten Fragen vor. Die Kontrolle selbst wird zuerst optisch, dann mechanisch durch Abklopfen bis hin zum Anbohren durchgeführt. Im Artikel findet man ausserdem Tipps, wie man je nach Baumart erkennen kann (oder nicht), ob eine Gefahr vorliegt.

L’article revient sur les principes du détourage des arbres-objectifs et les règles actuellement suivies en pratique, puis présente un essai de quantification avec l’indice de concurrence de Hegyi dans une plantation de chênes. L’indice de concurrence de Hegyi est un indice dépendant des distances. Grâce à sa corrélation avec l’accroissement en circonférence des tiges, il reflète bien les interventions sylvicoles et peut être utilisé pour comparer les effets de différentes modalités de détourage (notamment la précocité). Il pourrait à terme servir de base concrète pour définir des valeurs de référence pour cette pratique.

Mittels Aufnahmen von flugzeuggetragenen Hyperspektraldaten konnten bei gestressten Bäume Veränderungen sowohl in den Nadel- als auch in den Baumkronenspektren zu einem Zeitpunkt festgestellt werden, als diese bei klassischen Felderhebungen noch nicht erkennbar waren. Das beschriebene Verfahren ist eine vielversprechende Methode zur Früherkennung von Stress bei Bäumen und Beständen, jedoch sind die Einsatzkosten noch deutlich hoch.

«FastResponse» – die schnelle Antwort nach dem Sturm, Seitz, Rudolf, and Straub Christoph , LWF aktuell , 10/2017, Volume 115, p.14-16, (2017)

Im Rahmen des Projektes «FastResponse» wurde ein forstliches Krisen-Informationssystem (FKIS) entwickelt. Mittels Satellitendaten und Datenanalysen konnten die drei Hauptbestandteile Sturmfrühwarnung, Veränderungsanalyse und Implementierung ins Geografische Informationssystem (GIS) getestet werden.

Baumartenerkennung mit Luftbildern, Waser, Lars T. , LWF aktuell , 10/2017, Volume 115, p.19-21, (2017)

Der Autor stellt die aktuellen Methoden zur Baumartenklassifikation mit Luftbildern dar. Darüber hinaus werden auch praxisrelevante Möglichkeiten und Grenzen der Bilder und der Verfahren erläutert.

Ökologische Bewertung von Waldrändern: ein Methodenvergleich, Fuhrer, Björn, Babbi Manuel, and Krüsi Bertil O. , Schweizerische Zeitschrift für Forstwesen , 09/2017, Volume 168, Issue 6, p.313-320, (2017)

Der Artikel vergleicht zwei Methoden zur ökologischen Bewertung von Waldrändern: die Methode von Pro Natura und die nach Krüsi. Dies geschieht anhand von elf aufgewerteten und drei nicht aufgewerteten Waldrändern. Beide Methoden erfassen die ökologische Qualität der Waldränder anhand von strukturellen Merkmalen und erfassen die botanische Vielfalt. Dabei unterscheiden sich aber die Kriterien teilweise voneinander: Während die Beurteilung nach der Methode nach Pro Natura primär auf Schätzungen beruht, verlangt die Methode nach Krüsi meist Messungen. Die Resultate der beiden Methoden waren sehr ähnlich und wiesen eine hoch signifikante positive lineare Korrelation auf. Beide Methoden zeigten klar, welche Waldränder eine gute und welche eine schlechte ökologische Qualität aufweisen. Die Methode nach Pro Natura eignet sich zur einfachen und raschen Beurteilung des ökologischen Potenzials eines Waldrandes. Die Methode nach dem Schlüssel von Krüsi eignet sich dank reproduzierbaren Ergebnissen auch für wissenschaftliche Erfolgskontrollen.

Kontrollflächen im Dauerwald, Steiner, Roland , Zürcher Wald, 03/2017, Volume 3, p.20-21, (2017)

Der Autor stellt die Grundsätze der in seinem Revier eingerichteten Kontrollflächen vor: wieviel braucht es, wo werden sie benötigt, welche Daten können gewonnen werden. Zusätzlich werden das Verfahren und der Aufwand der Anzeichnung sowie deren Auswertung erläutert.

Digitale Forstplaner, Heidelbauer, Martin , Forstzeitung, 05/2017, Volume 5, p.16-17, (2017)

Im Artikel werden vier kostenfreie forstliche Planungsinstrumente aus Österreich vorgestellt. Dabei empfiehlt sich „Praxisplan Waldwirtschaft“ für Kleinwaldbesitzer bis 30 ha, bestimmt das Nutzungspotenzial und liefert eine Liste mit nach ihrer Dringlichkeit eingeordneten waldbaulichen Massnahmen für die nächsten 10 Jahren. Dagegen eignet sich „Managementplan Forst“ für Waldbesitzer ab 31 bis 1000 ha und liefert einen Hiebsatzbericht für das Revier oder für einzelne  Nutzungsklassen ab. Eine Reihe von Voreinstellungen wie Ertragstafeln, Baumartengruppen, das Waldbaukonzept, einige Lageparameter, sowie Biodiversitätsparameter und Naturschutzaspekte können übernommen werden. Das Programm „QGIS-Forst“ ermöglicht mit wenig Aufwand, Forstkarten zu erstellen. Orthofotos, freie Karten aus dem Netz sowie Karten der Österreicher Verwaltung können als Hintergründe verwendet werden und mit weiteren Layern geschichtet werden. Mit dem „Digitalen Waldbauberater“ können österreichweit ortsbezogene Waldbauinformationen abgerufen werden.

Mit LiDAR-Daten kann die Strukturvielfalt von Waldrändern bewertet werden. Im Artikel wird erläutert, wie die LiDAR-Daten dazu beitragen können, den Aufbau gepflegter Waldränder von nicht geförderten Waldrändern zu unterscheiden.

Le Tessin face aux plantes invasives, Dussault, Andrée-Marie , INFORET, 03/2017, Volume 6, (2017)

Le Tessin prend des mesures pour lutter contre la prolifération des espèces invasives. Le bureau d’ingénieurs Oikos 2000 doit dresser un état des lieux incluant une cartographie des espèces invasives et proposer un plan d’action pour 2018-2023. Il va pour cela identifier les typologies d’interventions envisageables selon les espèces, les stations et la législation fédérale existante.

Article original paru dans Le Courrier, La Liberté du 28.03.2017

BioClimSol : un outil de vigilance climatique appliqué au douglas, Lemaire, Jean , Forêt-entreprise, 05/2017, Volume 234, p.28-32, (2017)

BioClimSol est un outil de diagnostic, combinant vigilance climatique et critères pédologiques : Indice climat sol, réserve utile, pH, signes d’hydromorphie. Il permet de déterminer si la station est favorable à la vitalité d’une essence dans le contexte des changements climatiques. Combiné à un relevé dendrométrique et sanitaire, ce procédé devient un outil d’aide à la décision en proposant des itinéraires sylvicoles adaptés à l’essence. L’article illustre son utilisation avec l’exemple du Douglas.

Applicability of different non-invasive methods for tree mass estimation: A review, Dittmann, S., Thiessen E., and Hartung E. , Forest Ecology and Management , 05/2017, Volume 398, p.208–215, (2017)

Les auteurs ont comparé différentes méthodes d’estimation de la biomasse des arbres selon leur précision, leur efficience et leurs exigences techniques. Les approches allométriques, précises et d’exigences techniques réduites, sont chronophages, ce qui les confine à un emploi sur des superficies réduites. Le LiDAR et la photogrammétrie SfM (Structure from Motion) sont des méthodes efficientes et précises pour des superficies de taille moyenne. De plus, les exigences techniques pour la SfM sont raisonnables. Les images aériennes manquent de précision et se limitent aux peuplements homogènes, mais elles sont bien adaptées à des estimations sur de larges superficies.

ILEX un outil commun pour les expérimentations en forêt privée, Paillassa, Éric , Forêt Entreprise, 02/2017, Volume 232, p.25-27, (2017)

ILEX est une base de données informatique des expérimentations et mesures forestières effectuées dans les forêts privées françaises. Il s’agit de résultats et d’inventaires visant à évaluer des techniques et itinéraires sylvicoles ou à comparer différentes essences ou différentes stations. Divers organismes de recherche et de gestion forestière ont ainsi accès à un grand nombre de données uniformisées et centralisées.

La "gestion adaptative" présente l'avantage d'être flexible et adaptée à la gestion multifonctionnelle et aux incertitudes de l'environnement, mais se heurte souvent au manque de données issues d'observations acquises par des méthodes de relevé consistantes. À cela s’ajoute la nécessité de disposer d’informations sur les processus à l’échelle paysagère, ainsi qu'à l’échelle du peuplement (structure et composition de la végétation). L’étude a testé la capacité d’information d’un petit paquet d’indicateurs aux échelles multiples: observation par télédétection des changements sur 20 ans à l’échelle du paysage (taux de perturbation, taille des parcelles et structure des âges), combinée à des relevés de terrain (approche par chronoséquence) pour évaluer les effets de la gestion sur la composition du couvert, le rajeunissement, la structure verticale et le bois mort. La combinaison des méthodes de récolte des données permet d’obtenir des preuves plus fondées pour la prise de décision.

Drohnen für die Forstinventur, Bronner, Günther , Forstzeitung , 11/2016, Volume 11, (2016)

In Österreich werden Inventurdrohnen entwickelt. Sie sollen neben dem Baumdurchmesser (BHD) auch den Stammdurchmesser in grösserer Höhe messen, um zum Beispiel dadurch die Schaftform herzuleiten zu können. Auch andere Parameter können durch die Drohne erfasst werden. Eine bisherige Schwäche der Drohen ist die nur geringe Flugautonomie von ca. 20 Minuten: dies führt dazu, dass man sich direkt in den Bestand begeben muss, um den Bestand zu belassen. Als eine weitere Herausforderung sollte die Drohne ihre Position unabhängig von Satelliten bestimmen können, da unter dem Kronendach nur ein unzureichender Empfang besteht. Weiterhin sollte sie klein und leicht sein und eine 3D-Darstellung liefern können.

Buchbesprechung von Herrn Karl Josef Meiwes, in forstarchiv 88, Heft 1 (2017), S. 24

Die 7. Auflage der Forstlichen Standortsaufnahme stellt, gemäss dem Autor dieser Buchbesprechung, eine unumgängliche Arbeitshilfe bei der forstlichen Standortskartierung dar. Sie integriert dabei die neusten Kenntnisse über Standorte, wie zum Beispiel Kennwerte über Wasser- und Lufthaushalt des Bodens sowie Natura-2000-Lebensraumtypen. Auch werden die neuen Kenngrössen zur Beurteilung des chemischen Bodenzustands und des Nährstoffhaushalts berücksichtigt. Das Handbuch befasst sich zudem mit den bei der digitalen Standortklassifikation eingesetzten Modellen. Auch werden die in Deutschland angewandten verschiedenen Kartierverfahren beschrieben.

Cette étude menée en Suède a pu déterminer des propriétés physiques des peuplements qui provoquent des effets récupérateurs, capables de réduire le niveau de stress chez l’Homme. Les paramètres « âge des arbres », « densité des arbres » et « hauteur des arbres » expliquent 30 à 40% de la variation des qualités restauratrices des peuplements. Le potentiel restaurateur augmente avec un âge et une hauteur des arbres croissants et avec une densité décroissante.

Das Weiserflächennetz in Graubünden, Vanoni, Marco , Bündner Wald, 12/2016, Volume 6, p.15-17, (2016)

Durch die 60 Weiserflächen, die in Graubünden eingerichtet wurden, können beispielsweise die Wirkung von Pflegeeingriffen oder der Erfolg der Verjüngung beobachtet werden. Eine kantonale Gesamtstrategie für die Einrichtung eines Weiserflächennetzes ist in Planung. Der Artikel stellt die ersten festgelegten Modalitäten und Kriterien für diese Strategie vor.

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